Katia David

"Terra Nullius"

Vernissage am 30.01.2008, 18 Uhr | 31.01.2008 bis 07.03.2008

Die Bilder und Objekte von Katia David sind von einfacher, durchdringender Symbolik und oftmals von Kunstwerken vergangener Kulturen inspiriert.

Katia Davon, Terra Nullius

Ausstellungsinformationen

Die Bilder und Objekte von Katia David sind von einfacher, durchdringender Symbolik und oftmals von Kunstwerken vergangener oder sogenannter “primitiver” Kulturen inspiriert. Eine Grundlage, auf der völlig eigene Erzählzusammenhänge und neue Archetypen entstehen, die dort die Seele berühren, wo die zunehmende Entfremdung zwischen Natur und Mensch eine immer größere Kluft, eine immer größere Leere und ein immer größeres Unwohlsein schafft.

Parallel dazu die Reihe “snapshots”, in der einzelne Tiere auf sehr realistische Weise charakterisiert sind. Fast immer ist der Rahmen, der häufig Fellstruktur oder -muster aufnimmt, Teil des künstlerischen Ganzen, das auf eindringliche Art Schönheit und Einmaligkeit des Tieres unterstreicht.

Weiterer wesentlicher Bestandteil der künstlerischen Arbeit sind voluminöse, oft weibliche Figuren aus verschiedensten Materialien, deren üppige Erotik an die Venus von Willendorf erinnern, aber trotz aller Reminiszensen an die Anfänge des Menschseins auch heute noch allgegenwärtigen Wünschen, Sehnsucht und Leidenschaft Ausdruck verleihen.

Vita Katia David

Katia David, 1961 in Berlin geboren, war schon als Kind leidenschaftlich dem Malen und den Tieren des Berliner Zoos zugetan. Nach dem Abitur besuchte sie für ein Jahr als Gasthörerin die Universität der Künste, Schwerpunkt Aktmalerei,entschied sich dann aber für die Theorie und damit für das Studium der Kunstgeschichte an der FU. 1986 folgten ein Volontariat in der Skulpturengalerie Museum Dahlem/Berlin und ein Praktikum in der bekannten Bronzegießerei H. Noack. 1989 ließ sich David für vier Jahre auf der griechischen Künstlerinsel Hydra nieder. Hier fand sie wieder zur eigentlichen Kunst zurück, die sie in verschiedenen Ausstellungen in Athen, wo sie weitere vier Jahre lebte, einem breiten Publikum vorstellte.1997 Rückkehr nach Berlin, wo Katia David einige Jahre im Kunst- und Kulturmanagement tätig war, vorwiegend im interkulturellen Austausch Deutschland-Griechenland. 2001: Buddybär “Badebär” für das Kaufhaus Wertheim, Kurfürstendamm, Berlin. 2005 Teilnahme an den Asien-Pazifik-Wochen, Bundespresseamt Berlin.

Öffnungszeiten

31. Januar bis 7. März 2008
Mittwoch und Samstag von 15 bis 18 Uhr

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