Eva Förster und Rüdiger Gau

Rettet Venedig

Vernissage am 3. Mai um 18 Uhr | 03.05.2017 bis 26.05.2017

Skulpturen und Malerei

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Ausstellungsinformationen

Wanderausstellung: RETTET VENEDIG

Malerei, Architekt, Dipl.-Ing. Rüdiger Gau, Berlin, Ölstick, Öl, Acryl auf Leinwand. Beinhaltet verschiedene Werkgruppen mit menschenleeren Stadtansichten  mit Plätzen, Brücken, Kirchen, Paläste sowie Kanälen.

Skulptur, Architektin, Dipl.-Ing. Eva Förster, Berlin, vorwiegend in Holz: Brücke, Welle, Schiff.

Projektkurzbeschreibung


Ein Aufruf der UNESCO „RETTET VENEDIG“ geht auf das Jahr 1971 zurück. Bemühungen der „Stadt im Wasser“ mit dem Schleusenprojekt M.O.S.E. (zum Schutz der Lagune), das sich gegen die natur- und umweltbedingten Einflüsse wehren möchte, sind möglicherweise vergeblich. 

Wasserturbulenzen in den Kanälen wirken durch PS-starke Boote und auch durch die steigende Anzahl von Kreuzfahrtriesen permanent zerstörerisch an den hölzernen Unterbauten der unterschiedlichen Bausubstanzen am gesamten überwiegend historisch wertvollen Baubestand. Ebenso verursacht der wechselnde Wasserpegel zerstörerische Schäden an den Gebäudefassaden.

Werkgruppen im präsentierten Gesamtwerk


Gemalte Stadtbauarchitektur visualisiert kultur- und sozialhistorisch differenzierte bauliche Zeitdokumente in verschiedenen Bereichen von Venedig mit Zerfallsmerkmalen, mittels o.g. unterschiedlicher Werkgruppen und Maltechniken. Mit archaisch anmutenden Konstruktionen aus Holzartefakten verbindet
Eva Förster Verfall und Aufbau und ergänzt mit ihrer Arbeit die präsentierte Malerei von Rüdiger Gau. Symbolhafte Bedrohungsfantasien stehen am Ende der Werkgruppen.

Als ein Symbol zur Rettung vor dem Untergang zeigt ein Werk eine Skulptur im öffentlichen Raum, in der goldene Ringe als Rettungsringe angedacht werden. Es knüpft im weitesten Sinn an einen historischen Akt der Dogen vor mehr als 1000 Jahren an, der u.a. die Herrschaft (Vermählung) über das Meer mit einem ins Wasser geworfenen goldenen Ring besiegeln sollte. Die Herrschaft über das Meer erlosch, indem andere Mächte inzwischen und bis heute das Meer bzw. die Lagune beherrschen und zerstören.

 

Anmerkung

Die  inspirierende Einzigartigkeit Venedigs - der Stadt deren Schönheit sich im Wasser spiegelt und gleichzeitig auch von Wasser bedroht wird und durch dasselbe vergeht - soll und muss erhalten bleiben.

Diesem Appell fühlen wir uns als Künstler verpflichtet und wollen ihn mit unseren Arbeiten im Rahmen der Wanderausstellung unterstützen.                  

R. Gau, E. Förster, Berlin,  Februar 2017

 

 

Öffnungszeiten

Rüdiger Gau
  • Samstag, den 6. Mai  von 14 -17 Uhr
  • Mittwoch, den 10. Mai von 14 – 17 Uhr
  • Samstag, den 13. Mai  von 10.30 – 12.30 Uhr
Eva Förster
  • Mittwoch, den 17. Mai von 14 -17 Uhr
  • Samstag, den 20. Mai von 14 – 17 Uhr
  • Mittwoch, den 24. Mai von 14 – 17 Uhr

Änderungen werden rechtzeitig bekanntgegeben.