Ausstellung zum Architekturwettbewerb für den Neubau in Jungfernheide

Vernissage am 27. Februar um 15 Uhr | 27.02.2017 bis 12.03.2017

Leicht, tageslichtdurchflutet, mit natürlichen Materialien und grünen Dächern – so wollen die Berliner Wasserbetriebe auf dem Gelände des früheren Wasserwerks Jungfernheide an der Motardstraße ihre Sicherheitszentrale sowie eine Betriebsstelle errichten.

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Informationen zur Ausstellung

Leicht, Tageslicht-durchflutet, mit natürlichen Materialien und grünen Dächern – so wollen die Berliner Wasserbetriebe auf dem Gelände des früheren Wasserwerks Jungfernheide an der Motardstraße ihre Sicherheitszentrale sowie eine Betriebsstelle errichten. Das Berliner Büro Lehrecke Witschurke Architekten geht als Gewinner aus einem entsprechenden Wettbewerb hervor, um den sich 29 Generalplanerteams beworben hatten, von denen 13 zur Teilnahme ausgewählt wurden und acht letztlich Entwürfe eingereicht hatten. Der Clou: eines der beiden neuen Häuser schwebt auf einem alten Lagergebäude, das von einem begrünten Hügel umkleidet wird.

Zu den Vorgaben des Wettbewerbs zählten intelligente Lösungen für zeitgemäße Arbeitsplätze und nachhaltiges Bauen. Die Wasserbetriebe möchten bis 2020 entlang der Motardstraße nicht nur die in die Jahre gekommene Rohrnetzbetriebsstelle Jungfernheide – sie betreut das Trinkwassernetz im Dreieck zwischen Spandau, Reinickendorf und Mitte – erneuern, sondern dort auch mehrere andere, bisher auf verschiedene Standorte verteilte Funktionen bündeln. Auf dem Gelände des zwischen 1896 und 2001 betriebenen Wasserwerks zwischen Spree und der Siemensstadt befindet sich außerdem das Labor der Wasserbetriebe.

Kreuztonnengewölbe wie ein Aquädukt – jeglicher Massivität widersprechend

Die Jury unter Leitung des Architekten Hans-Joachim Paap (gmp) würdigte die „beachtliche Qualität“ aller acht eingereichten Arbeiten, traf aber ihre Entscheidung einstimmig. Die Gebäude machten „nach außen hin sichtbar, was die meisten von den historischen Trinkwasserbehältern kennen: das Kreuztonnengewölbe, das gleichzeitig wie ein Aquädukt wirkt, das Wasser transportiert“. Die Gebäude widersprächen jeglicher Massivität. Neben dem Gewinner wurden drei weitere Arbeiten mit einem Preis ausgezeichnet.

Öffnungszeiten

Die Wettbewerbsarbeiten werden vom 27. Februar bis zum 12. März 2017 in der Wassergalerie ausgestellt.
Ausstellungseröffnung ist am 27. Februar 2017 um 15.00 Uhr.

Öffnungszeiten:
Mo. - Fr. nach Anmeldung (per Mail mit dem Betreff „Architekturwettbewerb" bei alin.inekci@bwb.de)
Sa. - So. 12 bis 18 Uhr