die fünf weißen: Beate Hoffmeister, Henning Korn, Karl Lečs, Uta Schwarz-Korth, Rolf Steinhausen

caput mortuum

Vernissage am 5.1.2017 um 18:00 Uhr | 06.01.2017 bis 27.01.2017

Bilder und Objekte

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Ausstellungsinformationen

In der Berliner Wassergalerie treffen sich „die fünf weißen“ zu ihrer insgesamt siebten Gruppenausstellung.

„Caput mortuum“ ist das alle Objekte und Bilder verbindende Motto der vielleicht letzten Ausstellung der Künstlergruppe. „Caput mortuum“ heißt, aus dem Lateinischen übersetzt, „Totenkopf“, benennt aber ebenfalls ein seit dem Mittelalter bekanntes violett rotbraunes Farbpigment. Das bei der Verbrennung von Eisenoxid unter anderem entstehende pulverförmige Abfallprodukt bezeichneten

die Alchimisten des 15. Jahrhunderts als „Totenkopf“ im Sinne von „wertlosem Zeug“.

Auf unterschiedliche Weise nähern sich die Maler Henning Korn, Uta Schwarz-Korth, Rolf Steinhausen und die Objektkünstler Beate Hoffmeister und Karl Lečs dem Thema, sei es in der Verwendung der entsprechenden Farbe, der Darstellung Verstorbener, der Anspielung auf eine Vanitas-Symbolik, der Einbeziehung von „wertlosem Zeug“ in Form von Telefonbuchpapier oder gar der direkten Präsentation von Totenschädeln.

Kurzbiografien der Künstler

Beate Hoffmeister

1952 geboren in Essen
1973 - 1980 Studium der Kunsterziehung und Geschichte an der HdK Berlin und TU Berlin
seit 1995 Mitglied der International Association of Hand Paper Makers and Paper Artists IAPMA
zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

Henning Korn

1936 geboren in Braunschweig, lebt und arbeitet in Berlin
bis 2000 als Kunsterzieher tätig
seit 2002 in der Künstlergruppe "die 5 weißen"
zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Karl Lečs

1936 geboren in Erkenburg
1957 - 1964 Studium an der HfbK Berlin bei Kubicek, Schrieber, Teuber und Sobner
Freischaffend (Design, Grafik, Assemblage) in Berlin
zahlreiche Ausstellungsbeteiligungen

Uta Schwarz-Korth

1939 geboren in Berlin
1960 - 1965 Kunststudium an der HfbK Berlin bei Fritz Kuhr, Anglistik an der FU Berlin
1965 - 1992 Tätigkeit als Kunsterzieherin in Bremen und Berlin
seit 1985 Malreisen an die Nordsee, in Japan, Polen, Neufundland und Kanada
zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen im In- und Ausland

Rolf Steinhausen

1937 geboren in Ilsenburg/Harz
1958 - 1965 Studium an der HfbK Berlin, Mathematikstudium der der TU Berlin
1964 Meisterschüler
1966 - 1993 Lehrer für Bildende Kunst und Mathematik in Berlin
zahlreiche Einzel- und Gruppenausstellungen

Öffnungszeiten

6. Januar bis 27. Januar 2017
Mittwoch bis Samstag von 15 bis 18 Uhr