Brigitte Seiler | Ingrid Strecker | Karin Vieth-Haase

allesimfluss

Vernissage am 2. März um 18 Uhr | 02.03.2016 bis 02.04.2016

Bilder, Plastiken und Skulpturen

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Ausstellungsinformationen

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Wasser durchläuft einen ewigen Kreislauf der Jahreszeiten: Bäche, Flüsse, Seen, Meere, Wolken, Gischt, Schnee und Eis. Wasserlandschaften in Öl und Acryl – abstrakt und gegenständlich - , Eis-Collagen, Wogen und Wasserstrudel aus gebranntem Ton, Alabaster-Wellen, menschliche Figuren aus Terracotta und Steatitskulpturen sind in dieser Ausstellung zu entdecken.

Brigitte Seiler, Ingrid Strecker und Karin Vieth-Haase arbeiten seit vielen Jahren malerisch und bildhauerisch zusammen in der Gruppe „TonArt“ und stellen in der Wassergalerie in ganz unterschiedlicher Weise Bilder, Plastiken und Skulpturen aus. Die regelmäßige Arbeit in der Gruppe und der damit verbundene künstlerische Austausch ist ein wichtiger Faktor ihres Schaffens, ebenso die gegenseitige anregende Kritik. Ganz bewusst haben sie sich in der Malerei und Bldhauerei auf traditionelle Themen und Techniken spezialisiert.

Brigitte Seiler

Lasierend, Schicht für Schicht erarbeitet Brigitte Seiler sich ihre Motive und Wasserlandschaften. Sie fängt Licht und Farbe direkt in der Natur ein und hält die Stimmungen auf der Leinwand fest, arbeitet pleinair bei jedem Wetter. 

Sie findet ihre Landschaftsmotive bevorzugt in der Mark Brandenburg, an der Ostsee, auf Korsika oder in Frankreich und erfasst sie malend am Ort. Doch es sind keine fotogenauen Abbildungen der Realität, sondern selektive Wahrnehmungen des gewählten Bildausschnittes. Das Gesehene verdichtet sie nach eigener Sichtweise und spielt mit den Farben und der Komposition nach künstlerischer Notwendigkeit.

In ihren Plastiken aus Terrakotta formt Brigitte Seiler überwiegend die menschliche Figur in harmonischem Gleichklang, reduziert auf das Wesentliche, aber nicht abstrakt.

Ingrid Strecker

Auch Ingrid Strecker holt sich ihre Eindrücke aus der Natur, lässt sich inspirieren auf ihren Reisen nach Australien, Neuseeland und Griechenland und hält die Farben des Südens in Skizzen fest. Bei ihren Arbeiten mit Acryl auf Leinwand entstehen durch Farbmischungen Überlagerungen im Auge des Betrachters und aus der Erinnerung heraus entstehen neue Kompositionen mit Form und Farbe. "Eintauchen ins Meer" - die Bilder lösen sich mehr und mehr von der konkreten Darstellung, man spürt ihre Lust an der Farbe und dem Schaffen neuer Welten.

Ihre plastischen Arbeiten – bevorzugt Portraits und menschliche Figuren – werden nach dem Brennen zum Teil in Bronze gegossen. Bei ihren Skulpturen – ein großer Kelch oder ein Fisch - lässt sie sich durch die Form der Steine inspirieren.

Karin Vieth-Haase experimentiert mit verschiedensten Materialien (Acrylfarben, Pigmenten, Tuschen, Sand und Strukturpasten), die in malerischen Entwicklungsprozessen ihre eigene Dynamik entfalten. Fast in allen Bildern dominieren Fundstücke wie Rost-Fragmente, Naturmaterialien (Blätter, Schwemmholz), aber auch getrocknete Schlangenhaut und alte Spitzendeckchen stehen im Zentrum eines Bildes. Diesen Kreislauf von Vergänglichkeit, Zerstörung auf der einen Seite und Neubeginn, Verwandlung und Schönheit auf der anderen Seite möchte sie den Besuchern mit ihren Bildern nahe bringen und fügt die zufälligen Funde mit Farben zu ungewöhnlichen Verbindungen.

Die Plastiken aus gebranntem Ton tauchen ein in das nasse Element mit Wasserwirbeln und Wellenschlägen. Den Kontrast bilden die zarten, fast durchscheinenden Alabaster-Skulpturen.

Öffnungszeiten

Vernissage am Mittwoch, 2. März 2016, 18.00 Uhr
Einführung: Prof.Dr. Harald Weydt
Musik:
Brigitte Rathert (Querflöte)
Ursula Bedner (Altflöte)

Finissage Samstag, 2. April
15 bis 18 Uhr

Öffnungszeiten der Ausstellung:
jeden Samstag, außer 26. März
15 bis 19 Uhr und nach persönlicher Absprache (Mobil 015209181947)

Workshop „Speckstein für Einsteiger“ (ab 9 Jahre):
Samstag, 19. März, von 15 bis 18 Uhr
20 Euro incl. Material und Werkzeugbenutzung