Inga Scharf da Silva

Orixás

Vernissage am 3. September um 18 Uhr | 03.09.2014 bis 19.09.2014

Wasserbilder über Götter und Menschen

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Ausstellungsinformationen

Inga Scharf da Silva:
Ich male das Göttliche in uns Menschen, indem ich die einst aus Westafrika nach Brasilien verschleppten Göttinnen und Götter der Orixás in Berliner Menschen darstelle. Ich stelle sie rituell eingebunden und gleichzeitig zeitgenössisch dar. Wo zeigen sich Iemanjá-Qualitäten, der Göttin des Meeres, von Ebbe und Flut und des inneren Gleichgewichts im Menschen? Wer ist hingebungsvoll und gleichzeitig rebellisch wie Oxum, die Göttin der Wasserfälle, die sich und den anderen kokettierend den Spiegel zur Selbstschau hält? Ich möchte erzählerisch sein, die menschlichen Tragödien des Alltags darstellen, wie sie die zahlreichen Mythen erzählen.
Für die Wassergalerie stehen die Orixás der vielfältigen Erscheinungsformen von Wasser – der Seen und Flüsse (Oxum), des Meeres (Iemanjá), der Quelle (Nanã) und des Nebels (Euá) - im Mittelpunkt der Ausstellung. Es sind Einzelporträts, wie sie sich in Mitteleuropa zeigen, menschlich und natürlich. Darüber hinaus zeigt die Ausstellung zwei mythologische Szenen, von Oxóssi und von Obá und ein Bild mit dem Titel Cabocla de Nanã. Auf allen Bildern ist der Hintergrund Wasser in seinen unterschiedlichen Qualitäten: das ruhige und das unruhige Wasser, die aufgewühlte See, das sumpfige Wasser, die heilenden Quellwasser.

Öffnungszeiten

Vernissage: 3. September um 18 Uhr
Laudatio von Astrid Habiba Kreszmeier
Musik von Andrea Huguenin Botelho

Öffnungszeiten:
3. September bis 19. September
mittwochs bis sonntags von 12 bis 18 Uhr