Christine Pahl und Maximilian Verhas

Seestücke und Rollkörper

Vernissage am 12. Juni um 18 Uhr | 13.06.2013 bis 28.06.2013

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Ausstellungsinformationen

Die Gemeinschaftsausstellung von Christine Pahl und Maximilan Verhas verbindet Malerei und Skulpturen. Ausgestellt werden Seestücke und Rollkörper.
Die Ausstellungseröffnung findet am 12. Juni um 18 Uhr in der WasserGalerie statt.

Zu den Gästen spricht: Veronika Zickendraht, Autorin Berlin

Künstlerinformationen | Christine Pahl

Die Künstlerin Christine Pahl ist in Österreich in Gmunden am Traunsee geboren und aufgewachsen. Da liegt nahe, dass das Element Wasser eine ihrer künstlerischen Inspirationsquellen ist. So wie das Wasser  immer in Bewegung ist,  ständig seine Oberfläche, seine Form, seine Farbe verändert, erzählen die  Acrylbilder der Künstlerin von Wind und Wellen, von der Poesie und der Leichtigkeit des Seins, aber auch von unberechenbarer Wildheit und geheimnisvoller Kraft.
Während bei den Segel- und Regattabildern  Primärfarben vorherrschen, die die Dynamik und Freude des Wassersports ausdrücken, verwendet sie bei ihren impressionistischen Stimmungsbildern dezente Farbmischungen und lässt dem Betrachter auch für eigene Interpretationen Raum.
Christine Pahl befasst sich seit 1990 intensiv mit Malerei. Sie arbeitete als Farbtypberaterin und setzte sich mit der Farbenlehre, der psychologischen Wirkung der Farben auseinander. Namhafte Künstler wie Manfred Hebenstreit und Oto Altman waren ihre Lehrer.
Nachhaltig beeindruckt und angeregt haben sie auch ihre Reisen auf Aida Kreuzfahrtschiffen nach New York, Norwegen, in die Karibik, Portugal und Spanien, wo sie als Gastkünstlerin Mal-Workshops und Vorträge rund um das Thema „Unser Leben mit Farben“ veranstaltete.
Zurzeit arbeitet Christine Pahl in einem ehemaligen Kapuzinerkloster in Gmunden als freischaffende Künstlerin.

    • Seit 1992  regelmäßige Ateliersausstellungen
    • Zahlreiche Einzelausstellungen und Ausstellungsbeteiligungen im  In- und Ausland
       

Künstlerinformationen | Maximilian Verhas

Der seit 1986 in Berlin lebende Bildhauer wuchs in Düsseldorf auf und studierte Malerei und figürliche Bildhauerei in Nürnberg sowie abstrakte Stahlplastik in Berlin an den dortigen Hochschulen.
Zwischen 1986 und 1990 entsteht die Skulpturenserie "Stahlkompositionen", bei denen sich Maximilian Verhas von den recht zufälligen Materialformen der Elemente zu Collagen anregen lässt. Trotz des oft asymmetrischen Aufbaus gilt sein Interesse einer ausgewogenen Gesamtwirkung, in der die Einzelelemente schlüssig ineinanderfreifen. Den Werkstoff Metall versucht der Berliner Bildhauer in seinen luftig zeichnerischen Arbeiten von seiner Schwere zu befreien. Einige Details erinnern an Gelenke und verweisen auf das Thema Bewegung. Da die Bedeutung der einzelnen Skulpturen nicht konkret fassbar ist, sondern nur assoziierbar, wird bei den "Stahlkompositionen" auf festlegende Titel verzichtet.
Seit 1990 arbeitet Verhas an der Serie "Rollkörper". Im Gegensatz zu der zuvor statuarischen Auffassung im Sinne der klassischen Skulptur können diese Plastiken durch leichtes Anstoßen auf einer glatten Fläche wir auf einer vorher festgelegten Bahn in Bewegung gesetzt werden. Da für ihn, wie auch schon im 16. Jhd. die Bildhauer forderten, ideale Plastiken allseitig zu betrachten sein sollten, müssen sich diese auch als Ganzes bewegen lassen. Die Formen und die Massenverteilung der Rollkörper sind daraufhin konzipiert. Den Entschluss, die Skulptur in Bewegung zu versetzen, bezeichnet der Kunsthistoriker Eduard Trier als "den wohl kühnsten, den Bildhauer je gefasst haben". Die Rollkörper verblüffen den Betrachter auch deshalb, da sie nicht nur haptisch, sondern auch durch Bewegung erfahrbar sind. Sie wurden zu seinen bekanntesten Arbeiten. Im architektonischem Besuch gehen zudem die goßen "Rollkörper" mit dem Umfeld eine Verbindung ein.

Öffnungszeiten

13. Juni bis 28. Juni
Dienstag bis Samstag | 11 bis 18 Uhr

Zu den Künstlern spricht: Veronika Zickendraht, Autorin Berlin
Der Eintritt ist kostenfrei.