Ulrich G. Winkler

unter uns - Nutzen und Ästhetik der Unterwelt

Vernissage am 1. Februar um 19 Uhr | 01.02.2013 bis 28.02.2013

Fotografien

Ausstellung Winkler

Künstlerinformationen

Der 1958 in Leverkusen geborene Stadtplaner Ulrich Winkler bewegt sich seit 1985 als freier Ingenieur, Fachjournalist und Fotograf durch unterirdische Infrastrukturen, insbesondere durch öffentliche Abwasseranlagen. Dabei dokumentiert er die beachtliche architektonische Bandbreite der Bauwerke ebenso wie den aktuellen Stand der Technik von Bau und Instandhaltung unterirdischer Anlagen von Ver- und Entsorgung.

Fotografisch hat er dabei stets im Fokus, dass er nicht nur Technik ablichtet, sondern stets auch Menschen bei ihrer anstrengenden und verantwortungsvollen Arbeit für die Funktionsfähigkeit unseres Gemeinwesens begleitet.

Fotografie war für Ulrich G. Winkler immer schon ein wichtiges Medium der Aufklärungsarbeit in einem der Öffentlichkeit verborgenen, gleichwohl lebenswichtigen Raum der Zivilisation.

Ausstellungsinformationen

Mit seiner Ausstellung „unter uns – von Nutzen und Ästhetik des Untergrundes“ sucht Ulrich Winkler bewusst die Grenzüberschreitung. Wenn ein vermeintlich „anrüchiges“ Objekt wie ein Abwasserkanal aus dem rein technischen Zusammenhang gerissen, ästhetisiert und zum Kunstobjekt gemacht werden kann, dann fasziniert und provoziert das gleichermaßen.

Der staunende Blick in die technischen Abgründe „unter uns“ öffnet dem Betrachter auch die längst verlorene Sicht auf die hygienischen Grundlagen seiner Lebensqualität und Gesundheit, sowie auf den kulturellen und ökonomischen Wert der unterirdischen Anlagen. In diesem Sinne ist die Ausstellung, die 2009 bereits in Nagoya/Japan sowie 2011 am Rande der Fachmesse „Wasser Berlin 2011“ gezeigt wurde, zugleich eminent politisch.

Die Ausstellung entstand mit maßgeblicher Unterstützung der Deutschen Gesellschaft für Grabenloses Bauen und Instandhalten von  Leitungen e.V. (GSTT), Berlin und wurde weiterhin durch folgende Unternehmen bzw. Fachverbände gesponsort:

  • Deutsche Vereinigung für das Gas- und Wasserfach (DVGW), Bonn
  • Rohrleitungsbauverband (rbv)
  • Deutscher Städtetag (DST), Berlin
  • Gütegemeinschaft Güteschutz Kanalbau, Hennef
  • Insituform Rohrsanierungstechniken GmbH, Röthenbach/Pegnitz
  • Tracto Technik GmbH, Lennestadt
  • SPR Europe Gruppe, Schieder-Schwalenberg
  • Amitech Germany GmbH, Mochau

Öffnungszeiten

1. Februar bis 28. Februar 2013
Samstags von 12 bis 19 Uhr
Sonntags von 12 bis 18 Uhr
Weitere Termine auf Wunsch nach Vereinbarung.

Vernissage: Ab 20.30 Uhr Konzert der Hannoveraner Band „Fint“

ACHTUNG: Die WasserGalerie bleibt am 16. und 17. Februar geschlossen.